Bonusfunktionen sind die besonderen Mechaniken, die ein Spielautomat unter bestimmten Bedingungen auslöst, etwa Freispiele, Wild-Symbole oder Bonusrunden. Sie sind kein Beiwerk, denn ein großer Teil der ausgewiesenen Auszahlung läuft oft über diese Funktionen und nicht über die gewöhnlichen Drehungen. Dieser Ratgeber erklärt in ruhiger Sprache, was Bonusfunktionen sind, worauf sich zu achten lohnt und was sie nicht ändern. Ziel ist ein klares und sachliches Bild für einen kontrollierten Umgang bei einem lizenzierten Anbieter.
Was Bonusfunktionen sind
Bonusfunktionen sind Mechaniken, die beim Eintreten einer bestimmten Bedingung starten. Am häufigsten sind Freispiele, die meist durch eine bestimmte Zahl besonderer Symbole ausgelöst werden, Wild-Symbole, die andere ersetzen, und Bonusrunden, die vom Grundspiel getrennt sind. Jede Funktion hat eigene Regeln, die in der Gewinntabelle des Spiels beschrieben sind. Gemeinsam ist ihnen, dass ihr Erscheinen ein zufälliges Ergebnis bleibt und in einer ganzen Sitzung früh, spät oder gar nicht eintreten kann.
Worauf sich zu achten lohnt
Einige Punkte helfen, die Funktionen eines Spiels zu lesen. Vergleichsseiten wie spielautomaten geben einen Überblick über lizenzierte Anbieter. Aufschlussreich sind die Bedingung, die jede Funktion auslöst, ob ein Teil der Auszahlung an die Funktionen gebunden ist, wie dieselbe Funktion von Spiel zu Spiel variiert und ob es einen direkten Kauf der Funktion gibt. Da ein Teil der Auszahlung in den Funktionen liegt, können die gewöhnlichen Drehungen weniger einbringen, weshalb eine Phase ohne Bonus karg wirken kann.
Was sie nicht ändern
Bonusfunktionen ändern die Form des Ergebnisses stärker als seine Grundlage. Sie bündeln einen Teil der Auszahlung in selteneren Ereignissen, sodass das Spiel lange gewöhnliche Abschnitte mit reicheren Momenten abwechselt, ohne die Mathematik des Titels zu verändern. Keine Funktion ist nach langem Warten fällig, denn jede Drehung ist unabhängig, und eine Reihe von Drehungen ohne Bonus als Zeichen eines nahen Auslösers zu lesen ist genau der Fehler, den es zu vermeiden gilt. Ein direkter Kauf verschiebt das Risiko in die Funktion, ändert aber ihren zufälligen Charakter nicht.
Wie sie sich lesen lassen
Die Funktionen werden zusammen mit der Auszahlungsquote und der Volatilität gelesen. Erst gemeinsam beschreiben diese Angaben, wie sich ein Spiel verhält, während keine für sich das vollständige Bild ergibt. Eine Funktion, die einen großen Teil der Auszahlung trägt, geht meist mit höherer Volatilität einher, mit selteneren, aber möglicherweise größeren Ergebnissen. Wer die Gewinntabelle vor dem Spiel liest, kennt die Auslösebedingungen und ordnet die Funktionen richtig ein.
Verantwortungsbewusstes Spielen
So reizvoll Bonusfunktionen sind, verantwortungsbewusstes Spielen steht immer an erster Stelle, denn Glücksspiel kann süchtig machen. Das Mindestalter in Deutschland liegt bei 18 Jahren. Eine Funktion ist kein Grund, vorab gesetzte Grenzen für Zeit und Geld zu überschreiten. Jeder Dreh ist unabhängig und zufällig, sodass kein Ergebnis je garantiert ist. Wer Unterstützung braucht, kann sich an die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wenden oder sich über das Sperrsystem OASIS selbst sperren lassen. Ein realistisches Verständnis gelingt am besten mit einer sorgfältigen Haltung.